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Bild 1 FlamTec F90 VFM90
 

 

 

 
Bild 2 FlamTec F90 VFM90
 

 

 

 
Bild 3 FlamTec F90 VFM90
 

 

 

 
Bild 4 FlamTec F90 VFMS90
 

Wandanschluss zum nachträglichen Einbau

FlamTec FeuerschutzverglasungenF90 werden immer 2tlg. ausgeführt und stets nachträglich in der Wand montiert. Sie können als lichtdurchlässige Teilflächen in fertige Wandkonstruktionen (min. Feuerwiderstandsklasse F90) montiert werden. Bei der Montage dürfen mehrere Feuerschutzverglasungen nebeneinander oder übereinander angeordnet werden, wenn die dazwischen befindlichen Bauteile mindestens gemäß der Feuerwiderstandsklasse F90 und der Zulassung ausgebildet sind. 

FlamTec FeuerschutzverglasungenF90 dürfen in vertikaler Anordnung (Einbaulage > 80° bis 90°) in folgenden Wandkonstruktionen nachträglich montiert werden.

 - Wände oder Pfeiler aus Mauerwerk nach DIN 1053-1² mit einer Mindestdicke von 11,5 cm. Die Steine müssen mindestens eine Festigkeitsklasse von 12 aufweisen und es muss mindestens Mörtel der Mörtelgruppe II verwendet werden

 - Wände oder Bauteile aus Beton bzw. Stahlbeton nach DIN 1045³ mit einer Mindestdicke von 10 cm und einer Festigkeitsklasse von mindestens B10 bzw. B15 

 - Wände aus Porenbetonmauerwerk nach DIN 1053-1³ mit Porenbeton-Blocksteinen bzw. Porenbeton-Plansteinen nach DIN 4165 mit einer Mindestdicke von 17,5 cm und einer Festigkeitsklasse von mindestens 4 sowie mit Mörtel der Mörtelgruppe II bzw. Dünnbettmörtel der Mörtelgruppe III.

- leichte Trennwände in Ständerbauart mit Stahlunterkonstruktion und Beplankung aus Gipskarton-Feuerschutzplatten nach DIN 4102-4 von mindestens 10 cm Wanddicke. Die Gesamthöhe der Wand darf im Bereich der Feuerschutzverglasung maximal 3500 mm betragen. 

FlamTec Feuerschutzverglasung F90 der Serie VFM (Bild 1 bis Bild 4) werden generell nachträglich in der fertigen Wandöffnung montiert. Damit der Wärmedurchgang verhindert wird, muss die Leibung der Wand bauseits mit 12,5 mm GKF-Platten ausgekleidet werden.

Zargenvarianten mit Schattennut erfordern eine dritte Beplankung der Wand, damit das Zargenprofil integriert werden kann.